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Trotz Fusion: Firmen-Standorte und Arbeitsplätze bleiben erhalten   PDF  Drucken  E-mail 

Die Folgen von Unternehmens-Fusionen sind immer häufiger Stellenabbau und Standort-Schließungen. Dass es auch anders geht und dass sich der Zusammenschluss von Firmen durchaus positiv für die Beschäftigten auswirken kann, beweist die Fusion der beiden mittelständischen Unternehmen ddw GmbH, Lübeck und ASI DataMyte Inc, Detroit (USA).

Die beiden in der Qualitätssicherung tätigen Firmen haben ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit in eine Fusion münden lassen und werden ihre Kunden mit der baldigen Gründung des gemeinsamen Unternehmens ASI DataMyte GmbH mit den Standorten Lübeck und Ronnenberg zu neuer Qualität führen.

Trotz des Firmenzusammenschlusses geht kein einziger Arbeitsplatz verloren. Die Begründung der Unternehmensführung: „Im Mittelpunkt unserer Firma stehen die Mitarbeiter, mit denen wir gemeinsam unsere Ziele erreichen wollen.“ Das Gesamtunternehmen zählt derzeit insgesamt 135 Mitarbeiter.

„Personalabbau wird es keinen geben“, versicherte die Geschäftsführung beider Unternehmen bereits vor Monaten, „da wir eine globale Ausrichtung verfolgen und dadurch eine enorme Umsatzsteigerung erwarten.“ Vielmehr wurde die Mitarbeiterzahl dadurch erhöht. Die entsprechende Auftragslage im europäischen Kerngeschäft veranlasst ddw zur Einstellung im Bereich Vertrieb, Entwicklung und Marketing.

Gemeinsam stärker im Markt

Man fragt sich natürlich: Was spricht für eine Fusion von zwei Firmen, die sich mit ihren Produkten um die CAQ-Software QDA als zentrale Größe seit Jahren auf dem Markt behaupten? Geschäftsführer Sven Tetzlaff nennt spontan einen der wichtigsten Gründe: „Ein neues, gestärktes Unternehmen, das sich durch Ausnutzung der Synergien besser am internationalen Markt behaupten kann, ist besser als zwei kleinere, funktionierende Unternehmen, die oft bei großen Kunden nicht gelistet werden.“

Ein strategischer Schwerpunkt im Vertriebsbereich der Unternehmen ist laut eigener Aussage „die bestmögliche Betreuung der bestehenden Kunden“. So startet als nächstes Projekt auch die Einführung eines gemeinsamen Customer Relationship Managements.